Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi699.htm
Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.
Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!
Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!
Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.
Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.
Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!
Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex
|
Foren
![]() Gesundheit im Dialog
![]() Finanzschwäche der GKV
|
| nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag |
| Autor | Thema: Finanzschwäche der GKV |
|
DZW-Leser unregistriert |
"Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist von 1988 bis 1999 um 126 Prozent angewachsen, die beitragspflichtigen Einnahmen je GKV-Mitglied stiegen jedoch nur um 76,2 Prozent. Das ist die Aussage eines Gutachtens, das im Auftrag der Kassenärztlichen und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KBV/KZBV) von Prof. Dr. Eberhard Wille, Mannheim, Mitglied des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen, erstellt wurde. Daraus, so Prof. Wille, resultieren die heutigen riesigen Finanzierungsprobleme der GKV - und nicht aus einer Ausgabenexplosion bei den Leistungserbringern Ärzte und Zahnärzte. Außerdem wurde Ärzten und Zahnärzten im Jahr 2000 107 Millionen DM an Honorarbudget zu wenig ausbezahlt, so Prof. Wille in seiner Expertise zur "Berechnung der sektoralen Budgets gemäß Paragraf 71 SGB V". Nach diesem Paragrafen ist die Wachstumsrate der Vergütungen bei Ärzten und Zahnärzten an die Steigerung der beitragspflichtigen Einnahmen je Mitglied in der GKV gebunden. Entgegen der Schätzung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) für 2000 lag die tatsächliche Steigerungsrate der beitragspflichtigen Einnahmen um 0,26 Prozent höher, also nicht bei 1,43 Prozent wie vom BMG geschätzt, sondern bei 1,69 Prozent. Der Gutachter prognostiziert für die Zukunft, dass, falls "keine Kompensation der Wachstumsdifferenzen zwischen dem vorgegebenen und den tatsächlichen Steigerungsraten der beitragspflichtigen Einnahmen je Mitglied erfolgt, der Zuwachs der sektoralen Budgets hinter jenem Vergütungsvolumen zurückbleibt, welches die Wahrung der Beitragsstabilität sicherstellt". Für das Jahr 2001 geht Prof. Wille in seiner Expertise davon aus, dass die Grundlohnsummenentwicklung nicht - wie vom BMG prognostiziert - bei 1,63 Prozent liegen wird, sondern bei 2 Prozent. Das heißt, Ärzten und Zahnärzten werden weitere 200 Millionen DM vorenthalten. |
Alle Zeiten sind GMT (DE) | nächster neuerer Beitrag | nächster älterer Beitrag |
![]() |
|
Powered by: Ultimate Bulletin Board, Version 5.44a
© Infopop Corporation (formerly Madrona Park, Inc.), 1998 - 2000.
Deutsche Übersetzung von thinkfactory.