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Autor
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Thema: Risikostrukturausgleich
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tina Mitglied
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erstellt am: 25. März 2001 15:11
Ich finde die Erhöhung der Beiträge in den BKK´s eine Unverschämtheit. Die BKK haben viel niedrigere Verwaltungskosten, da sie kein aufwendiges Filialnetz unterhalten und nicht so viel Werbung machen wie die ERsatzkasen. Jetzt werden sie für ihre Effizienz auch noch bestraft. Keiner könnte in der Wirtschaft überstehen, wenn er so wirtschaften würde, wie die ERsatzkrankenkassen. Wenn die schlecht gewirtschaftet haben, werden einfach die Beiträge erhöht und es wird den BKK´s in die Schuhe geschoben. diese Bürokratie gehört abgeschaft!! Banken müssen auch ihr Filialnetz verkleinern, wenn es zu teuer wird, nur AOK und Konsoten nicht. Ich bin echt sauer, da ich jetzt schon 50% meines Gehalts abführen darf. jede Mark, die legal gespart werden kann, soll mir wieder durch die ERhöhrung der Beiträge genommen werden. Ich fühle mich als Vertreter der jungen GEneration betrogen: hohe REntenbeiträge, hohe Krankenkassenbeiträge und sehr schlechte Leistungen. Irgendwo sehe ich das nicht mehr ein. Verhindert die ERhöhung der Beiträge bei den Betriebskrankenkassen!!! Schließlich haben auch die alten udn kranken Menschen das REcht, in die BKK zu wechseln. wenn alle wechseln würden, wäre allen gedient und die hohen Verwaltungskosten der Ersatzkassen wrüden eingespart werden... |
Behrmann,KA unregistriert
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erstellt am: 25. März 2001 17:53
Der RSA ist bei gleichzeitig gesetzlich initiiertem "Wettbewerb" ein wirtschaftliches Unding. Ein echter Schildbürgerstreich. Und keiner merkts............ |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 25. März 2001 19:31
Tina: nun sind doch aber genau wioe bei den privaten Krankenversicherungen die Einstiegsprämien bewußt niedrig gewählt, um erstmal interessante Klientel anzulocken, und später abzocken zu können. Wundert Sie das wirklich? Jeder, der sich mit dieser Materie etwas auskennt, hat das erwartet. Ein weniger despektierlicher Grund ist: je attraktiver die BKKen sind, desto mehr Menschen mit höherem Risiko und damit höheren Ausgaben gehen in diese Kassen. Damit muß (wenns denn nur wirklich so wäre!) der Beitragssatz steigen.
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Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 25. März 2001 20:26
Web-Seite BKK-Siemens: " Die BKK ist effizient. BKK-Beitragszahler sparen 1,8 Milliarden Mark jährlich."Die Haftungssumme für die Überschreitung der Arzneimittelbudgets der Ärzte beträgt ~ 500 Mio. DM. Auch BKK-Mitgliedern wurden Medikamente verordnet. Solidargedanke: Außer den Windeln Inkontinenter ließe sich damit noch einides andere finanzieren. K. Vetter |
tina Mitglied
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erstellt am: 31. März 2001 18:52
Ich denke, ich zahle jedes Jahr DM 12.000 in die BKK ein - bei niedrigem Beitragssatz. Das ist ja auch in Ordnung,denn ich stütze den Solidargedanken. Allerdings das Geschreie der Ersatzkassen verstehe ich nicht. Sie sollen einfach akzeptieren, daß es Wettbewerber gibt, die es besser machen. Nur waren sie den Wettbewerb innerhalb der letzten 50 Jahre nicht gewohnt. Jeglicher Wettbewerb im Gesundheitssystem wird sofort abgelehnt. dabei führt dies zu Nachteilen: in der Zahngesundheit hinkt Deutschland weltweit hinterher, die Zuckerindustrie dagegen boomt. Die Hygiene in Krankenhäusern läßt auch zu wünschen übrig. Vieles ist sicherlich gut in Deutschland, aber vieles läßt sich auch verbessern. Die begrenzte Ärztezulassung ist auch eine Sauerei. Damit haben die mit einer Zulassung ein Kartell. Es werden Markteintrittsbarrieren gestellt, die nur den bereits am markt befindlichen Ärzten nutzen, sonst niemandem. Das stinkt zum HImmel, aber die Ärztelobby wills nicht hören. |
Dr.C.R. unregistriert
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erstellt am: 31. März 2001 19:00
Und die Patienten wollen etwas nicht wahrhaben: in einem planwirtschaftlich organisierten Gesundheitssystem haben die "Leistungserbringer" und die Patienten nichts zu melden.Warum soll es Ihnen anders ergehen.Wettbewerb ist ein Begriff aus der freien Wirtschaft. |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 31. März 2001 20:55
Tina: die "Wettbewerber" machen es nicht besser, sondern allenfalls billiger. Wettbewerb ohne Markt geht gegen den Baum. Es kann nicht sein, daß einerseits wettbewerblich die Beiträge gesenkt werden können für Rosinenpickerei, und die Ärzte gesetzlich gezwungen werden, das zu bezahlen. Denn bisher sind die Ärzte mit frei floatendem Wert ihrer Arbeit die einzige Rückversicherung der Kassen, die diesen sog. Wettbewerb erst ermöglichen. Alles Andere hat seinen festen Preis, nur nicht die Arbeit der Ärzte. |
harald Ruf unregistriert
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erstellt am: 01. April 2001 23:30
Wobei man ja schon neidlos anerkennen muß, dass die Einführung der Entlohnung einer Dienstleistung nach Punkten - so ähnlich wie Muscheln auf manchen Südseeinseln - ein genialer Schachzug darstellt. Insoweit erstaunt es eigentlich schon, dass sich die lieben Dotores auf so etwas überhaupt erst eingelassen haben.Und das am Ende Punkte rauskamen, ist doch eigentlich noch eine Nettigkeit. Man hätte sich ja schließlich auch statt auf Punkte auch auf Eselchen einigen können. Ich stelle mir gerade das Gesicht meiner Klienten vor, wenn ich denen auf die Frage nach dem Preis antworten würde, gucken wir mal, fragen Sie mich mal in drei Monaten. |